Vorbeugung vaginaler Infektionen nach dem Schwimmen

Vielen Frauen wird die Freude am Baden im Sommer durch lästige Symptome danach wie Juckreiz und Brennen im Genitalbereich getrübt. Vor allem die durch Pilze, welche als Teil der normalen Flora zu den ständigen Bewohnern der Vagina und des Darmes gehören, hervorgerufenen Erkrankungen sind im Sommer deutlich häufiger. Normalerweise findet sich in der Scheide ein saures Milieu, das durch die zur gesunden Vaginalflora gehörenden Milchsäurebakterien aufrechterhalten wird.

 

Wird dieses gestört, können sich andere Keime vermehren und es kommt zu den obengenannten Symptomen, zusätzlich oft auch zu Ausfluss. Einerseits kann es beim Schwimmen vorkommen, dass Badewasser in der Scheide zurückbleibt (besonders bei der Verwendung von Tampons) und die gesunde Vaginalflora aus dem Gleichgewicht bringt. Andererseits können sich im feucht-warmen Milieu von nassen Badesachen Keime rasch vermehren und eine Infektion hervorrufen.

 

Hier ein paar einfache Tipps, um das Baden im Sommer genießen zu können:

 

  • Nach dem Schwimmen möglichst rasch die nassen Badesachen ausziehen und den Genitalbereich gut mit einem (sauberen) Handtuch abtrocknen und eventuell sogar unter einem Strandtuch trocknen lassen.

  • Keine Tampons beim Schwimmen verwenden, damit kein Badewasser in der Scheide bleibt. Nach dem Baden zu Hause (oder mittels vorbereiteter Plastikflasche auch unterwegs) kann frau auf der Toilette nach dem Harnlassen mit einer Essig-Wassermischung (ein Teil Apfelessig, zehn Teile Wasser) die äußeren Genitallippen abspülen (diese dabei etwas spreizen) und vor dem Schlafengehen den äußeren Genitalbereich trockenföhnen. Auch bei beginnenden Infekten kann diese Maßnahme helfen, die Beschwerden zu lindern.

  • Frauen, die sehr stark zu vaginalen Infektionen neigen, können auch Milchsäurebakterienpräparate oder Milchsäurepräparate (zB Vagiflor vag. Supp® oder Eubiolac®) einige Tage vor dem Schwimmen oder 1-2x pro Woche während der Badesaison anwenden, um einen ausreichenden Schutz aufzubauen.

     

    Insgesamt ist die Verwendung von Tampons für Frauen, die zu vaginalen Infektionen neigen, ungünstig. Bewährt haben sich u.a. wiederverwendbare Menstruationstassen, Menstruationsschwämmchen (diese trocknen die Scheide im Gegensatz zu Tampons nicht aus) oder Einlagen aus natürlichen Materialien. Diese tun nicht nur frau gut, sondern sind durch ihre oftmalige Verwendung langfristig günstiger und schonen die Umwelt.

    Nähere Informationen und zu bestellen z.B. unter: www.erdbeerwoche.com/

 

Abschließend möchte ich noch erwähnen, dass sich die Neigung zu immer den äußeren Genitalbereich wieder kehrenden vaginalen Infektionen durch eine konstitutionelle homöopathische Therapie sehr gut behandeln lässt.

 

Dr. Elisabeth Kerbl-Seidelberger

Ärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie

In Schiffeln 38, 2103 Langenzersdorf bei Wien

Telefon 02244/29344

 

 

 

 

Dr. med. univ.

Elisabeth Kerbl-Seidelberger

 

Ärztin für Allgemeinmedizin

Klassische Homöopathie 

 

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